Eine unglaubliche Geschichte - Homepage Schmiedhof

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Demnächst erwartet sie auf auf dieser Seite eine unglaubliche Geschichte:



Titel:
Verhinderung landwirtschaftlicher Inovationen durch Fachspezialisten des Kantons
Inhalt:
In dieser Geschichte wird erzählt, welche Stolpersteine einem luzerner Bauern in den Weg gelegt werden, wenn er sich inovativ orrientiert und naturnah Lebensmittel produzieren möchte. Im konkreten Fall geht es darum, dass für die professionelle Produktion von Baumnüssen Wasser benötigt wird, sollten es die klimatischen Veränderungen in Zukunft fordern. Diese wahre Begebenheit findet aktuell auf unserem Betrieb statt. Sie ist für die breite Bevölkerung gedacht und soll einen Einblick in unser Behördensystem und NGO`s geben, welche sich leider nicht immer für die von ihnen hochgelobte Landwirtschaft einsetzt, sondern sich vielfach vom Stuhl aus ihre Meinungen kreieren und Entscheide fällen, welche weit ab mit der Produktion von Grundnahrungsmitteln zu tun haben. Eigentlich dürfte man davon ausgehen dürfen, dass die betreffenden Ämter und Sachbearbeiter eine Hilfestellung einehmen sollten. Dem ist leider bei Weitem nicht so.  Aber lesen sie doch selber, wie diese Geschichte ihren Lauf nimmt....


Kapitel 1


Im Juli 2023 wurde folgendes Schreiben an die Gemeinde Hitzkirch eingereicht:                               
Vorabklärung Wasserbezug für Baumnusskulturen
Ausgangslage
Im Jahr 2013 wurden auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb 210 veredelte Walnussbäume gepflanzt. Als Wuchsform wurde der Hochstammtyp gewählt. Die Pflanzform hat den Charakter eines Obstgartens. Die Bäume werden nach den Richtlinien der Hochstamm-Suisse und IP-Swiss gehalten und sind zertifiziert. Die Bestimmungen des Vernetzungsprojekts werden eingehalten. Ziel dieser Produktion ist, dass eine in der Schweiz produzierte Walnuss ihren Platz im Markt findet, wo momentan 95% aus dem Ausland importiert werden.
In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass einige Früchte eingeschmort und schlecht ausgebildet waren. Dies führte zu Qualitätseinbussen, welches sich wirtschaftlich suboptimal niederschlug. Laut Untersuchungen von Nuss- und Obstbaufachorganisationen müssen wir davon ausgehen, dass die Qualitätseinbusse durch Wassermangel des Baums nach der Blüte (Mai-Juli) verursacht wird. Der Baum ist demnach gestresst, schaltet in den Überlebensmodus und bildet seine Früchte ungenügend aus.  Folglich entsprechen die Nüsse nicht den Qualitätsanforderungen des schweizerischen Obstverbandes und müssen entsorgt werden. Gemäss Spezialisten würde eine Bewässerung in Notsituationen dieses Problem beseitigen. Im nahen Ausland, im Welschland und der Ostschweiz werden bereits Bewässerungen in Nussbaumplantagen mit Erfolg eingesetzt.
Situation auf unserem Betrieb
Unsere beiden Söhne sind total begeistert vom Nussanbau. Sie werden den Betrieb in wenigen Jahren übernehmen und möchten noch mehr Hochstammbäume setzen und dieses Projekt „Baumnuss“ unbedingt weiterführen. Der Anbau von Walnüssen ist ein Vorhaben über mehrere Jahrzehnte und erfordert Herzblut, Durchhaltewille und Zielstrebigkeit. Leider muss man davon ausgehen, dass auch bei uns im Seetal Trockenperioden und Erwärmung fortschreiten werden. Damit diese Herausforderung gemeistert werden kann, muss sichergestellt sein, dass genug Wasser für den Anbau und deren Produktion zur Verfügung steht.
Mögliche Lösungsansätze
Bewässerungssysteme, welche mit einer hohen Effizienz haben und verbrauchsschonend eingesetzt werden können, sind bereits im Einsatz (Obst/Beerenbau) und werden ständig weiterentwickelt. Die allergrösste Hürde für eine Bewässerung der Kulturen besteht für uns in der Beschaffung des Wassers. Da Klein- und Fliessgewässer für die Entnahme von Wasser in Zukunft mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschieden werden, bestehen für uns nur noch drei Varianten als Hoffnungsträger:
1.     Auffangen von Regenwasser über bestehende Dachflächen und Zwischenspeicherung in einem dafür vorgesehenen Behältnis.
2.     Erdbohrung zur Gewinnung von Grundwasser
3.     Temporäre Entnahme von Seewasser aus dem Baldeggersee
Da die betroffene Parzelle in der Landschaftsschutzzone der Schutzverordnung liegt, sind Bauten für Behältnisse kaum zu realisieren. Durch die Lage der Nussbaumplantage müsste man sinnigerweise die Variante 3 auf unserem Betrieb mit seinen Voraussetzungen weiterverfolgen. Mit einer einmaligen Baute könnte das Seewasser in einen Schacht drainiert werden, welcher auf der Höhe des Wasserpegels im Abstand zum Ufer angelegt würde. Dadurch würde bei der Wasserentnahme die Ufervegetation in keiner Weise gestört und die Wasserentnahmemenge würde kontrolliert erfolgen. Ein Vorteil dieser Variante wäre sicher auch, dass die Baute während der Vegetationspause erstellt werden könnte und über Terrain nur ein Schachdeckel zu sehen wäre. Wir erlauben uns, eine Skizze beizulegen, die dieses Entnahmesystem darstellt.
Antrag
Da es in unserem Interesse liegt, ein ordentliches Bewilligungsverfahren zu durchlaufen, bitten wir Sie höflichst, bei den zuständigen Ämtern und Behörden die nötigen Vorabklärungen zu treffen. Wir gehen davon aus, dass wir Ihnen die nötigen Informationen geschildert haben und hoffen auf eine konstruktive Ausgangslage. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auch eine Besichtigung vor Ort würde die Verständlichkeit unseres Anliegens noch vertiefen. Mit Spannung erwarten wir Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüssen
                                                                                                    Armin Lang
Kapitel 2


....Fortsetzung folgt..

Armin & Myriam Lang / Schmiedhof 1 / CH-6285 Retschwil / 041 917 13 81 info@lang-pflanzen.ch
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